Bologna-Konferenz? Quatschen mit Soße!

Allgemein


unzureichend

Groß wurde von Bildungsministerin Annette Schavan die Nationale Bologna-Konferenz angekündigt. Hier sollten die Bildungsstreiks des vergangenen Herbstes in Kontakt mit der Bundespolitik kommen und das mittel- bis ganz große Rad gedreht werden. Zwar waren dafür nur vier Stunden angesetzt,

aber vielleicht hätte in dieser Zeit wirklich Neues und Wegweisendes besprochen werden können. Dazu kam es nicht. Palaver ja, Ergebnisse gleich null. Alle an diesem Gipfel Beteiligten(Politiker, Rektoren,Studis) sollten sich fragen, warum man medienwirksam solche Treffen inszeniert, um dann nichts Inhaltliches voranzubringen und jeweils den anderen Seiten die Schuld am Stillstand zu geben.
Es liegt im Interesse aller, die Probleme, unter denen die Universitäten seit Jahrzehnten und immer stärker leiden, endlich nicht nur zu erkennen, sondern wenigstens den ehrlichen Versuch zu machen, sie zu lösen.
(KL)